Tururi virtuale

Ariadna
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Nr: 158-161
September-Dezember 2017

Muzeul din Casa Junilor
Museum in Casa Junilor
Das Museum im Junii-Haus
Múzeum a Junik Házában
Meșteșuguri din inima Brașovului
Handcrafts inside Brasov
Kronstädter Handwerk
Kézművesség Brassó szívében
Memoria fibrelor textile
Memory of textile fibres
Das Gedächtnis der gewebten Stoffe
Szövetszálak memóriája
"Braşov, oraş din poveste"
"Brasov, a city of tales"
Kronstadt als Märchenstadt
Brassó – Meseváros
Ajun de Moș Nicolae
Saint Nicholas’ Eve
Der Nikolaus meldet sich an
Szent Miklós estéje
Crăciunul în Transilvania
Christmas in Transylvania
Weihnachten in Transsilvanien
A karácsony Erdélyben
Anul Nou - noaptea magică
New Year’s Eve – a magical night
Die magische Nacht zu Neujahr
Újév – mágikus éjszaka
Feldioara: "Spiritul Iernii"
Feldioara: ‘Winter Spirit’
Marienburg: "Winterstimmung"
Földvár: A Tél Szelleme
MOIECIU – Pomana porcului
MOIECIU – Pork’s alms
Moeciu – das Dankesmahl
MOÉCS – Disznótor
Festivalul "Ziua Pietrei"
‘The Day of the Rock’ Festival
Das Festival "Der Tag des Steines"
Kő Napja Fesztivál
Vama Buzăului – Strațiune turistică de interes local
Vama Buzaului – Touristic resort of local interest
Vama Buzăului – Destination von örtlichem Interesse
Bodzavám – Helyi érdekeltségű turisztikai központ
Din Vulcan, pe Drumul Mătăsii
From Vulcan, to the Silk Road
Von Wolkendorf zur Seidenstraße
Volkányból a Selyemúton


Das Gedächtnis der gewebten Stoffe





     



Beim Volkskundemuseum Kronstadt/Brasov wurde die Ausstellung "Das Gedächtnis der gewebten Stoffe: vom Handflechten zum mechanischen Webstuhl" eröffnet. Es handelt sich um ein erfolgreiches Projekt das ein altes Museumsstück, ein Webstuhl aus Deutschland der Firma Fritz Faust aus Apolda, hergestellt am Ende des 19. Jahrhunderts, wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit brachte. Jahrelang verstaubte dieser Webstuhl in den Lagerräumen des Museums, ohne das jemand wusste, wie dieser in Betrieb gebracht werden kann, bis ein Webmeister erkannte, wofür er gedacht war – zur Herstellung von Tüll-Produkte mit einer Breite von 2,20 m.

Der Webstuhl für Tüll
Die Direktorin des Kronstädter Volkskundemuseums, Dr. Ligia Fulga sagte: "Wir hatten den Webstuhl im Depot, wussten aber nicht, wofür er gedacht war. Heute wissen wir, dass er Ende des 19. - Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt wurde. Der Webstuhl hat ein Gestell aus Gusseisen und ist mit hölzernen Walzen für die Kettfäden vorgesehen die elektrisch angetrieben wurden. Das verlief über Zahnräder und Treibriemen. Diese Vorrichtung bewegt die auf zwei Metallbarren befestigten Stricknadeln."
Die Museumsmitarbeiter führten vor, wie die Anlage arbeitet und alles klappte, trotz der jahrzehntelangen Pause, bestens. Es handelt sich um ein technisches Juwel jener Zeit.

Eine Ausstellung zur Textilwelt
Im ersten Raum werden die Webtechniken vorgestellt. Die Ausstellung zeigt auch andere Seiten der Textilherstellung, so wie sie archäologische Funde seit den frühesten Zeiten der Menschheit belegen. Es handelt sich um ganz einfache Flechtmethoden mit einem Minimum an Werkzeugen, wie z.B. "das Flechten mit dem Stock". Ausgestellt ist auch eine einfache Flechtvorrichtung, so wie sie vor Jahrhunderten von den Rumänen in der Kronstädter Oberen Vorstadt verwendet wurde. Die Ausstellung ist sehenswert denn sie zeigt die Anfänge der späteren so erfolgreichen Kronstädter Textilindustrie.

50 Jahre Volkskundemuseums
Das Volkskundemuseum feiert in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert seit seiner Gründung. Es ist ein besonderer Anlass der die Museumsbelegschaft bewegt aber auch anspornt. Dieses Museum ist sowohl in Rumänien als auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt dank seiner wertvollen Sammlungen. Die zur Zeit ausgestellte Schau über die Geschichte des Webstuhls bedeutet gleichzeitig ein Neuanfang für das Kronstädter Volksmuseum.






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