Tururi virtuale

Ariadna
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Nr: 150-153
Januar-April 2017

Fluturi și flori pe Muntele Tâmpa
Butterflies and flowers on Tampa Mountain
Die Schmetterlinge und Blumen der Zinne
Pillangók és virágok a Cenken
Biserica "Sf. Nicolae" din Șcheii Brașovului
‘Sf. Nicolae’ Church from Scheii Brasovului quarter
Die "Sf. Nicolae"-Kirche in der Kronstädter Oberen Vorstadt
A porondi Szent Miklós templom
Floriile și Paștile în Transilvania
Palm Sunday and Easter in Transylvania
Palmsonntag und Ostern in Siebenbürgen
Virágvasárnap és húsvét Erdélyben
Paști la Castelul Bran
Easter at the Bran Castle
Ostern in der Törzburg
Húsvét a törcsvári kastélyban
Pe urmele folclorului
On the folklore footsteps
Auf den Spuren der Volkskunst
A folklór nyomában
Portul dăișorean în miniatură
Costumes from Daisoara on a small scale
Die Dăişoara-Tracht in Miniatur
Longodári viselet miniatűrben
Junii Cristianului, ofertă culturală
Juni from Cristian, cultural offer
Junii Cristianului als Kulturangebot
A Junii Cristianului kulturális kínálata
Plugarul, în Țara Făgărașului
‘Plugarul’ (the Ploughman) in Tara Fagarasului region
Der Ackermann im Fogarascher Land
A szántóvető Fogarasföldön
Primăvara, la Feldioara
Spring in Feldioara
Frühjahr in Marienburg
Tavasz Földváron
Ghimbav: Inima cu trei trandafiri
Ghimbav: the three roses heart
Weidenbach: Das Herz mit den drei Rosen
Vidombák: Szív három rózsával
Hărmanul, legendă vie
Harman, a living legend
Honigberg, lebendige Sagen
Szászhermány, élő legendák
Sânpetru și împrejurimile
Sanpetru and its surroundings
Petersberg und seine Umgebung
Szentpéter és környéke


Palmsonntag und Ostern in Siebenbürgen



     

     

Das größte christliche Fest der Rumänen ist Ostern. Es wird vom Palmsonntag angekündigt und von Pfingsten gefolgt. Die Osterfeiertage werden selbstverständlich auch von den anderen Ethnien Siebenbürgens gebührend gefeiert. In diesem Jahr geschieht das sogar am selben Tag, da die orthodoxen und katholischen Osterfeiertage zusammenfallen und das Licht aus dem Heiligen Land gleichzeitig verbreitet wird. Alle Christen bemalen die Eier (die Orthodoxen traditionell in Rot), pflegen die Bräuche und stellen sich mit Fasten und Glaubensfestigkeit auf Ostern ein.

Palmsonntag
Palmsonntag versinnbildlicht das Erwachen der Natur und steht für ein christliches Frühjahr. Am Lande legen noch einige Mädchen in der Nacht vor Palmsonntag Basilienkraut unter das Kissen in der Hoffnung, so schön wie die Blumen zu sein und von den Jungen geliebt zu werden. Die Leute achten auch aufs Wetter, weil es ja heißt, dass zu Ostern dasselbe Wetter wie zu Palmsonntag sein werde. Und im Allgemeinen scheint es auch so zu sein. In der Kirche teilt der Pfarrer geweihte Weidenzweige aus die die Gläubigen nach Hause mitnehmen in der Überzeugung, diese werden sie vor Unheil schützen. Diese Zweige werden das ganze Jahr über neben dem Heiligenbild aufbewahrt.

Die Ostereier
Wer die Osterzeremonie aufmerksam verfolgt, wird feststellen, wie eng die Natur mit dem christlichen Wunder der Auferstehung verbunden ist. Die ganze Natur erwacht siegreich wieder zusammen mit der Auferstehung Christi. Das Osterei, als Sinnbild der Schöpfung wird in der Woche vor Ostern verschönert und bemalt. Es wird am Mittwoch ausgewählt und am Gründonnerstag gefärbt. Dann wird es durch einen Schlag symbolisch zerstört und zu Ostern aufgegessen. Ursprünglich versinnbildlichte dieses Ritual, dass die Zeit und der umgebende Raum zusammen mit der Gottheit untergehen und neu geboren werden.

Das Osterlamm
Es ist das Symbol der Reinheit und der Aufopferung. Die Christen essen am Osterfestmahl verschiedene Speisen die aus Lammfleisch zubereitet werden: Suppe mit Lammschädel, Braten, Lamm mit Spinat, ein Zwiebel- und Knoblauchgericht mit Lammfleisch und das bekannte Lamm-Beuschel.
Sowohl die Rumänen als auch die Ungarn und die Sachsen stoßen nach dem Kirchgang mit roten Ostereiern an und setzen sich zum Festessen. Bei den Ungarn und den Siebenbürger Sachsen gibt es noch den Brauch, am Ostermontag die Mädchen und Frauen zu "bespritzen". Dieser Brauch wurde im Laufe der Zeit auch von den Rumänen aus Siebenbürgen übernommen.






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